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URUGUAY MEETS GERMANY VOL. 2

- oder: Altötting steht Kopf -

 

Tag 1

…früh am Morgen trafen sich die ersten Unerschrockenen in der Herrenmühle in Altötting, unserem Quartier für die nächste Zeit.

Los ging es mit den Vorbereitungen...und nach langem, langem Warten, viel Vorfreude und einem verpassten Flug in Madrid war es soweit:
DIE URUS SIND DA!

BIENVENDIDOS Anabela, Barbara, Carla, David, Edu, Luciana, Martín, Natalia, Nacho, Pablo, Polino y Virginia

Das Hallo oder Hola auf beiden Seiten war groß.
Und nach einem ersten kennenlernen begannen für uns 2 unvergessliche Wochen von denen wir hier nun berichten

 

Tag 2

Weiter ging es mit Kennenlernen, schließlich wollten alle wissen, mit wem genau man nun 2 Wochen verbringen wird.

Am Nachmittag lernten wir die Stadt Altötting mit seinen „vielen Kirchen“ kennen. Danke an unseren Insider-Stadtführer Alfons Gürtner und in diesem Sinne ein kräftiges „Hasta la vista!“

 

 
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Tag 3

...und erster „Ausflug“. Wir lernten die Wacker-Chemie Werk in Burghausen kennen. Zuerst wurde uns mit einer Powerpoint –Präsentation und vielen anschaulichen Gegenständen erklärt in welchen Bereichen die Wacker-Chemie genau tätig ist, insbesondere der Bereich SILTRONIC.

Anschließend durften wir mit einem Bus durch das Werk fahren und stellten fest wie riiiieeeesig dieses ist.

Nach einem Mittagessen in der Kantine eroberten wir DAS Touristenhighlight in Burghausen: DIE BURG

Die Urus waren offensichtlich mehr als begeistert von der ganzen Anlage und so wurde jeder Stein 2x fotografiert.

Abends waren wir von der Kolpingsfamilie Burghausen zum Grillen eingeladen, was sich dann zu einem bunten Spieleabend mit Spielen aus beiden Ländern entwickelte, eine Menge Spaß machte und wir alle ein neues Kult-Spiel gelernt haben.

 

Tag 4

Tag des Berges.. Der von allen gefürchtete Tag, an dem wir den Grünstein erklommen oder uns hinaufschleppten. Zum vergleich, der grünstein hat 1304 m, die „berge“ in Uruguay sind höchstens 400 m „hoch“. Doch oben angekommen, machte der Ausblick alle Strapazen wieder wett. Nachdem der Tag am Königssee und am Waginger See ausklang, gings fix und fertig wieder zurück nach altötting.

 

Tag 5

Vormittags gings wieder mal nach Burghausen und gleich wieder an den „berg“ bzw an die Kletterwand. Ansonsten erprobten wir unser Teamwork an Slacklines.

Mittags gabs wieder urbayerisch: Lebakas. Ein besonderer Dank an vincenz Zielonka, der uns mit seinem team ins klettern einführte.

Am späten Nachmittag ging es dann für die Urus jeweils in 2er Gruppen in die Gastfamilien nach Burghausen, Burgkirchen, Marktl, Osterhofen, Rotthalmünster und Tann.

Dort lernten sie das „typische Familienleben“ in Deutschland kennen.

 

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Tag 6/7

An diesen Tagen wahren unsere Freunde aus Uruguay ebenfalls in den Familien und unternahmen dort einige Aktionen, wie z.B. einen Spielenachmittag für die Kinder des Ferienprogramms in Marktl, den Besuch der Westernstadt Pullman City, oder ein Ausflug nach Salzburg....

 

Tag 8

Wieder ging es nach Altötting. Dieser Tag war einer der Höhepunkte, wenn nicht sogar DER Höhepunkt unserer Jugendbegegnung. Wir hatten Grund zum Feiern!!! -
die diesjährige Diözesanwallfahrt und 25 Jahre Partnerschaft Passau-Uruguay!
Mittags begann es mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Altötting.

Anschließend fand ein Bannerzug durch Altötting und eine Messe die Generalpräses Mons. Axel Werner zelebrierte statt.

Dann begann der Jubiläumsabend in dem noch einmal auf die Vergangenheit aber auch auf die Wichtigkeit dieser Partnerschaft zurückgeblickt wurde.

Leider klappte eine Liveschaltung nach Uruguay auf Grund von technischen Problemen nicht, aber dieses Problem bekommen wir sicher auch noch in den Griff.

Für diesen Tag möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei dem Vorbereitungsteam, der Kolpingsfamilie Altötting aber auch besonders bei Generalpräses Mons. Axel Werner bedanken, der hierfür extra das erste Mal in die Diözese Passau gereist war.

 

Tag 9

oder....der große Marktl-Tag.

Morgens bekamen wir eine Führung durch das Marktler Heimatmuseum und wir lernten die Geschichte des Ortes kennen. Weiter ging es in das Geburtshaus von Papst Benedikt.

Pfarrer Josef Kaiser zeigte uns anschließend noch die Marktler Kirche, in der auch das Taufbecken des Papstes steht.

Per Auto und Bus ging es nach Leonberg, wo wir eine riesige Alber-Brotzeit verspeisen durften. Diese Stärkung war auch dringend für die folgende Berg-Abwärts-Schlamm-Rutschpartie nötig! Aber der Marktler Badesee beseitigte alle Spuren der Verschmutzung.

Nach einem Nachmittag am See ging es erneut in die Marktler Kirche wo noch eine Vesper stattfand.

Als Abschluß des Tages wurden wir von der KF Marktl zum Schusterbauern nach Queng eingeladen, wo ein super-leckeres bayerisches Buffet auf uns wartete.

Die Urus begeisterten anschließend noch mit Tänzen aus ihrer Heimat.

 

Tag 9

Auch dieser Tag begann sportlich. Treppensteigen im Neuöttinger Kirchturm war angesagt.

Mit dem Sport wars aber an diesem Tag noch nicht genug - am Nachmittag folgte die Revanche für das Spiel um Platz 3 bei der Fußball WM....auch bei uns hieß es Deutschland vs. Uruguay, allerdings ging dieses Spiel klar an die Urus, trotz großem Verletzungspech. Anschließend begannen die Urus ihren Abend vorzubereiten...d.h. es wurde gekocht, gekocht und nochmals gekocht, Tänze geprobt und dekoriert.

Nach einem leckeren, sehr süßem Essen hieß es: Tanzen, Spielen und viel mehr....

Für uns war es ein unvergesslicher Abend in einem anderen Land.

 

Tag 10

Nachdem wir Altötting schon in Beschlag genommen hatten strebten wir nach Größerem....MÜNCHEN - WIR KOMMEN!!!

Die Allianz-Arena war unser erster Stopp. Beeindruckt von der Größe der Arena ging es weiter Richtung Innenstadt. Nach einer Brotzeit im Englischen Garten gab es eine Stadtführung mit zwei Conference Bikes. Auch in München wollten wir unsere Sportlichkeit beweisen und erklommen den Alten Peter.

Zum Abendessen durften wir uns in das Kolpinghaus in München einquartieren.

Für diesen Tag geht ein besonderes Dankeschön an Angelika für das Übersetzen in der Allianz-Arena und Landesjugendreferentin Steffi, die uns mit Parkplätzen, Kühlpacks und sonstigem behilflich war.

 

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Tag 11

Nach den touristischen Highlights der vorausgegangenen Tage ging es heute mal um die inhaltlichen Teile der Partnerschaft. Wir haben uns in Kleingruppen gedanken gemacht, wie die Jugendarbeit in beiden Organisationen aussieht, haben sie verglichen und sind durchaus zu dem Ergebnis gekommen, dass wir uns - trotz der unterschiedlichen Vorraussetzungen - nicht allzusehr unterscheiden. Am Nachmittag haben wir dann noch unsere Partnerschaft zum Thema gemacht. Verbesserungsmöglichkeiten gefunden, angesprochen was super ist und was nicht so gut ist (hier kam nur das Thema Entfernung der beiden Länder zur Sprache)

 

Tag 12 oder -PASSAU WIR KOMMEN-

Der Umzug stand vor der Tür. Nachdem wir in der Herrenmühle in Altötting klar Schiff gemacht hatten ging es los Richtung Passau.

Dort bezogen wir nach einem ersten kurzen Stadtrundgang das Haus der Jugend.

Abends wurden wir von der Kolpingsfamilie Passau zum Grillen auf die superschöne Dachterrasse eingeladen. Anschließend hieß es FIESTA, denn wir feierten in Teresas Geburtstag hinein. Und dass die Urus wissen wie man feiert, hatten wir in den vergangen Tagen schon gelernt.

 

Tag 13

Obwohl mancher nach der vergangen Nacht noch sehr kleine Augen hatten, ging es nach dem Frühstück Richtung Freyung. Dort wurden wir vom 2. Bürgermeister Sebastian Gruber begrüßt.

Anschließend ging es weiter zur Poschinger-Glashütte, in der wir uns selbst im Glaskugel-Blasen versuchen. Das nächste Ziel war der Nationalpark, wo wir nach einer Brotzeit den Baumwipfelweg erklommen und anschließend noch eine kleine (für manche doch größere) Runde durch das Tierfreigelände drehten.

Abends durften wir bei der KF Freyung den dortigen Leberkäse verkosten. Nachdem die Freyunger den Urus einige bayerische Tänze beigebracht hatten packten auch die Urus ihr Repertoire aus und es wurde ein sehr schöner, lustiger Abend mit Tänzen und Spielen.

 

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Tag 14

Diesen Tag begannen wir nach den vergangenen ereignisreichen Tagen etwas ruhiger. Mittags erhielten wir von Domkapitular Dr. Michael Bär eine exklusive Führung durch den Dom (Muchas gracias!)

Abends war es dann Zeit für den großen Fest-und Abschiedsabend. Nach einem Gottesdienst mit Diözesanpräses Peter Meister zeigte die Küche des Haus des Jugends was sie zu bieten haben...und das ist viel!! Ein hammer-mäßiges bayerisches Buffet wartete darauf von uns verspeist zu werden.

Anschließend hielten wir einen Rückblick auf die Begegnung in Bildern, Geschenke wurden ausgetauscht, erste Tränen verdrückt...und anschließend zeigten auch wir Bayern, dass wir tanzen können ;-)

 

Tag 15

Nun war es soweit....der letzte Tag begann. Vormittags ging es noch einmal in die Passauer FuZo um letzte Andenken zu besorgen.

Im Haus der Jugend wurde anschließend noch alles eingepackt, Koffer gewogen...nach dem Reisesegen von Peter hieß es: SERVUS, ADIOS y HASTA PRONTO.

Für uns endeten 2 Wochen die wir wahrscheinlich nie in unserem Leben vergessen werden, mit Leuten die wir nun als unsere Freunde in der Ferne bezeichnen dürfen.

 

 

Vielen Dank an Simone und Teresa für den Bericht!

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